Die Stiftung für das Gedenken an die Shoah hat von Anfang an die Arbeit von Pater Desbois bei seiner Suche nach Erinnerungsorten im Zusammenhang mit der Vernichtung der Juden durch die Einsatzgruppen unterstützt. Durch das Sammeln von Zeugenaussagen, das Auffinden
Das französisch-ukrainische Team von Père Desbois zeichnet sich durch seine Professionalität und seine Verantwortung gegenüber der Geschichte aus. Die Archivarbeit, deren Ausstellung nur das erste Beispiel ist, geht weiter. Es ist der erste Schritt in einem Prozess, der einerseits zur Heiligung der Gräber und andererseits zu einer Aneignung dieser Vergangenheit durch die Ukrainer selbst führen muss. Ohne die schwere Vergangenheit der Sowjetzeit zu vergessen, ist dieses Bewusstsein eine der Voraussetzungen dafür, dass das europäische Projekt verkörpert wird, insbesondere in der Ukraine.
Anne-Marie Revcolevschi, Generaldirektorin der FMS
Die Stiftung für das Gedenken an die Shoah ist eine private Stiftung, die als gemeinnützig anerkannt ist. Seine Dotation besteht aus den verbliebenen Geldern, die während des Zweiten Weltkriegs an die französischen Juden geraubt wurden.
Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, in Frankreich und im Ausland Projekte in mehreren Tätigkeitsbereichen zu unterstützen:
Die Stiftung hat seit ihrer Gründung mehr als 1.100 Projekte finanziert. Sie sichert dem Mémorial de la Shoah in Paris zudem eine ständige finanzielle Unterstützung zu.
Stiftung für das Gedenken an die Shoah
52 Boulevard Malesherbes, 75008 Paris
Tel. 01 53 42 63 11 /