Worte für das Gedächtnis
Nach ihrer Rückkehr von der Studienreise nach Auschwitz arbeiteten die Schüler des Lycée J-H. Lambert von Mulhouse unter anderem am Thema des Gedenkens an die Shoah. Sie haben ein Libretto von fast 70 Seiten erstellt. Während sie ihre Besuche der Gedenkstätte der Shoah in Paris und des Konzentrationslagers Auschwitz schildern, berichten sie auch von ihren Begegnungen mit Yvette Levy und Ginette Kolinka, zwei ehemaligen Deportierten aus Auschwitz-Birkenau. Zeugnisse und Gedichte, die mit der Deportation der Juden in Verbindung stehen, sind ebenfalls darin enthalten.
Lycée Jean-Henri Lambert - Mulhouse (68)
Eine Identität in Auschwitz haben
Bei der Arbeit an der Geschichte und Realität des Komplexes von Auschwitz haben sich die Auszubildenden des CFA Jean Mermoz mit der Identität der Opfer beschäftigt. So haben sie eine Sonderausgabe von 44 Seiten ihrer Zeitschrift erstellt.
Sie verfassten Texte und Artikel, in denen sie den Werdegang mehrerer Deportierter nachverfolgten und gleichzeitig die Geschichte des Lagers untersuchten. In dem Versuch, den Deportierten eine neue Identität zu geben, sprachen sie von ihrem Leben vor dem Krieg, vom Verlust ihrer Identität in Auschwitz und - für diejenigen, die überlebten - davon, wie sie nach ihrer Befreiung ihre Identität wiedererlangt hatten.
Lycée CFA Jean Mermoz - St. Louis (68)