Anlässlich des 80. Jahrestages der Rettung der dänischen Juden bietet die Gedenkstätte ein außergewöhnliches Treffen im Auditorium in Anwesenheit von Historikern. s und einer Delegation aus Dänemark.
Im September 1943 planten die nationalsozialistischen Besatzungsbehörden die Deportation der dänischen Juden (rund 7.700 Personen). Die Verhaftungen sind für die Nacht vom 1. auf den 2. Oktober geplant, zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Familien für Rosh Haschana versammeln. Einige Tage zuvor wurden jedoch einige dänische Politiker von den deutschen Besatzungsbehörden informiert. Diese dänischen Politiker informieren die jüdische Gemeinde darüber. Der Rabbiner Marcus Melchior kann so die jüdische Gemeinde im Rahmen des Gottesdienstes am 29. September informieren. Zwei Konvois fuhren am 2. Oktober nach Theresienstadt. Angesichts dieser Razzien wird am 3. Oktober in allen Kirchen ein Hirtenbrief auf dem Lehrstuhl verlesen, der die Verfolgungen gegen die jüdische Bevölkerung anprangert und verurteilt.
Die Mehrheit der dänischen Juden erreicht Schweden auf eigene Faust oder mit Hilfe von Bekannten und Helfern. Die Überfahrt nach Schweden erfolgt über das Meer, durch die Öresundstraße, von mehreren Fischerdörfern entlang der Küste.
Durch individuelle Initiativen, spontan organisierte kleine Gruppen und aufgebaute Widerstandsnetzwerke konnten 7220 dänische Juden im Rahmen der größten und umfassendsten Rettungsaktion in dem von Nazi-Deutschland besetzten Gebiet gerettet werden.
Zu den Gästen dieser Konferenz gehören Mitglieder des dänischen Königshauses und der dänischen Regierung.
14:30- Vorführung: "Die Stimmen im Abgrund" (Voices in the void)
(Dänemark, Dokumentarfilm, 19 min, Humanity in Action, Ministry of Foreign Affairs of Denmark, Embassy of Denmark Tel Aviv, 2023, vostf)
15 Uhr - Podiumsdiskussion: "Vergangenheit
In Anwesenheit von Bo Lidegaard
Moderiert von Francois
16:30 - Podiumsdiskussion: Rettung der dänischen Juden
In Anwesenheit von
Moderiert von Janus
In Partnerschaft mit der dänischen Botschaft
Das Treffen wird live auf dem Facebook-, Youtube- und Twitter-Account der Gedenkstätte der Shoah übertragen.
Freier Eintritt, bei