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Den Krieg filmen, die Sowjets angesichts der Shoah 1941-1946 Valérie Pozner, Alexandre Sumpf, Vanessa Voisin
Ich war nach seiner Freilassung in Auschwitz. Es ist unmöglich, das Gefühl der Verzweiflung und des Zorns wiederzugeben, das sich bei dem Anblick dieser ausgelaufenen Gesichter, dieser Augen der Märtyrer in uns eingefangen hat. Viele von ihnen hatten nicht einmal die Kraft, sich zu freuen. In einem Filmplan sieht man eine kleine alte Frau mit weißen Haaren und einem winzigen Lächeln: Sie war gerade 20 Jahre alt. Mein Kollege und Freund Nikolai Bykow konnte nicht filmen und blieb auch nicht. Tatsächlich erschütterte Auschwitz unsere Gefühle und unseren Willen. 35 Tage lang haben wir das Todeslager so gefilmt, wie es die Faschisten verlassen hatten."
Kenan Kutub-Zade, 14. August 1976.