Die Fotobibliothek

Das Shoah-Memorial stellt der Öffentlichkeit einen ikonografischen Bestand von 110.000 Fotos, 2.500 Plakaten und 1.800 Postkarten zur Verfügung. 8000 Bilder über das Leben der Juden in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs aus diesem Fonds sind online zugänglich.

Die Fotothek entstand 1994 aus einem Bestand von 8.000 Bildern, die bisher in das Papierarchiv aufgenommen wurden. Die Fotografien dieses ersten Fonds konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Shoah in Europa und die großen Prozesse. Sie stammen seit den 1950er Jahren aus der Arbeit des C.D.J.C. an großen Ausstellungen und rund um die Nürnberger Prozesse und Adolf Eichmann.
Zu dieser Zeit waren nur wenige Dokumente über Frankreich, die verschwundenen jüdischen Gemeinschaften, Plakate oder Postkarten verfügbar.

Seit 1994 hat der Fotodienst die Aufgabe, diese Sammlung zu verstärken, indem er als Hauptachse: Frankreich (Internierung, Shoah, Widerstand und Rettung) gefolgt von Judaica-Postkarten sowie historischen und Filmplakaten betrachtet.

Die Fotothek ist Aufbewahrungsort der Fotoarchive von jüdischen Institutionen wie denen des Œuvres de Secours à l'Enfance, der Eclaireuses et Eclaireurs Israélites de France, aber auch von Persönlichkeiten wie dem Großrabbiner Jacob Kaplan oder Claude Kelman.

Jede Woche legen Spender ihre Fotografien und Dokumente im Memorial ab, und neue Forschungsmöglichkeiten eröffnen sich, um diesen Bildbestand zur Geschichte und zum Gedenken an die Shoah in Frankreich und Europa weiter zu bereichern.

Der Fonds besteht heute aus über 110.000 Fotografien, von denen etwa 65.000 mit fast 2.500 Plakaten (davon 1.000 Filmplakate), 1.800 Judaica-Postkarten und 300 antisemitischen Postkarten katalogisiert sind. 8.000 Bilder sind auf der Website des Memorials zugänglich, die regelmäßig erweitert wird.

Für weitere Informationen, die Abgabe von Fotos oder eine Bestellung wenden Sie sich bitte per E-Mail an den Fotobereich, der Ihnen so schnell wie möglich antworten wird.

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