EHRI Methodological Seminar in Triest
Zwischen Ende Juli und Anfang August 2017
Rückmeldung von Danilo Kovac, einem der Teilnehmer, nach dem EHRI-Seminar in Triest
Zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass das Seminar sehr geschickt zusammengestellt und die Teilnehmer sorgfältig ausgewählt wurden. Vor diesem Hintergrund kam es nicht überraschend, dass wir viele sehr profitable Gespräche führten. Kommentare und Kritik von Professoren, die bei uns waren, war eine einzigartige Gelegenheit für alle Anwesenden, nützliche Ratschläge zu ihren Forschungsprojekten zu erhalten.
Was ich wirklich schätze, sind unsere offiziellen Lesungen. Ich fand sie fesselnd und sehr produktiv. Die erste Lesung über die lokale Geschichte war entscheidend für das Verständnis aller anderen historischen Prozesse, die in Triest und der Region stattfanden. Die große Mehrheit der Präsentationen der Teilnehmer waren auch produktiv. Es gab nur einige von ihnen, die ich weniger interessant fand, da ein tieferes Wissen über den Hintergrund des Themas notwendig war. Dennoch war das Seminar eine großartige Gelegenheit, mein Wissen über die Themen zu vertiefen, mit denen ich weniger vertraut war.
Als einer der Teilnehmer stellte ich meine eigenen Projekte vor, wie man den Holocaust lehrt. Das Feedback und die fruchtbare Kritik ermutigten mich, mehr in diesem sehr wichtigen Bereich zu experimentieren. Noch wichtiger ist, dass ich in der Freizeit das Feedback der anderen Teilnehmer darüber erhielt, wie sie über den Holocaust gedacht worden waren. Die Gelegenheit war einzigartig, da die Teilnehmer sehr sachkundig im Feld und gleichzeitig sehr offen und ehrlich waren. In diesem Zusammenhang bin ich wirklich dankbar für die Erfahrung unserer deutschen Teilnehmer.
Es war nur den Organisatoren zu verdanken, dass diese positive und freundliche Atmosphäre unter den Teilnehmern vorherrschte. Ich habe an vielen anderen Seminaren teilgenommen, aber sehr selten war es möglich, in so kurzer Zeit eine gleichmäßige persönliche Beziehung zu den Organisatoren aufzubauen. Bei dieser Gelegenheit gingen sie aus ihrem Weg, um uns wohlzufühlen und das Seminar so fruchtbar wie möglich zu machen. Vor diesem Hintergrund sollten die Bemühungen von Frau Tullia Catalan und Frau Laura Fontana hervorgehoben werden. Es versteht sich von selbst, dass Dank an Herrn Matteo Perissinotto zu richten ist, der eine Schlüsselfigur in allen logistischen Maters zu sein schien.
Danilo Kovac, University of Banja Luka, Grammar School Gimnazija Banja Luka

Das EHRI-Projekt vereint ein internationales Konsortium aus Archiven, Bibliotheken, Museen und Institutionen, die sich der Erinnerung und Forschung widmen.