Zu Beginn der 2000er Jahre und noch mehr anlässlich des hundertjährigen Jahrestages des Völkermords an
Ort: Shoah-Gedenkstätte, Paris
9.30 Uhr
Eröffnung
Jacques Fredj
Thomas Maissen
Ida Hoffmann
Ester Muinjangue
10 Uhr
Keynote
Jan-Bart Gewald
10h30
Die Situation vor dem Völkermord: die koloniale Expansionspolitik des Zweiten Reiches
Vorsitz: Mareike
Der Beginn des deutschen Kolonialprojekts
Andreas Eckert
Rassen, Stereotype und koloniale visuelle Kultur
Joachim Zeller
Die Machtentwicklung in Zentralnamibia
Dag Henrichsen
◊
14 Uhr
Der Völkermord: Vernichtung der Herero- und Nama-Bevölkerungen
Vorsitz: Joël
Militärgenozid vs. Verwaltungsvölkermord. Der Krieg gegen die Herero und die Nama und das deutsche Kolonialprojekt der Besiedlung.
Ingolf Diener
Militärische und zivile Behörden bei der Planung der Massenmorde im Lager von Shark Island
Casper W. Erichsen
Ein Instrument des Völkermords? Die Konzentrationslager im deutschen Südwesten Afrikas
Jonas Kreienbaum
16:30
Wissenschaftlicher Rassismus und Gesetzgebung in den Kolonien
Vorsitz: Christine
Die menschlichen Überreste der Opfer: anthropologische Exemplare oder Kriegstrophäen
Leonor Faber-Jonker
Das Verbot von gemischten Ehen
Kathrin Roller
Ort: Deutsches Historisches Institut
9:30
Geschichte und Erinnerung an den Völkermord in Namibia und Deutschland heute
Vorsitz: Jacques
Erinnerung und Vergessenheit des Genozids der Herero und der Nama
Jeremy Silvester
Umstrittene Objekte. Die Rückführung der menschlichen Überreste von Berlin nach Namibia
Holger Stoecker
Die Strömung der Negationisten in Namibia und Deutschland
Reinhart Kössler
Überblick über die universitäre Völkermordforschung in Namibia
Martha Akawa,
11h30
Antrag auf Anerkennung, offizielle Entschuldigung und Wiedergutmachung an den deutschen Staat
Vorsitz: Valérie
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14 Uhr
Die Folgen des Völkermords für die heutigen Herero- und Nama-Gesellschaften und die deutsche Anerkennung des Genozids
Vorsitz: Andreas Eckert
In Anwesenheit von
In Partnerschaft mit:

Ort
Freier Eintritt bei Reservierung für einen halben Tag
Reservierungen für beide Tage erfolgen ausschließlich beim Shoah-Memorial.
Achtung, der Montag findet im Deutschen Historischen Institut statt: 8, rue du Parc-Royal 75003 Paris
Das Kolloquium ist vollständig. Die verbleibenden Plätze befinden sich im Übertragungsraum und betreffen ausschließlich den Sonntag, den 26. Februar, im Mémorial de la Shoah.