Fest der Musik Im Rahmen des Festes der Musik
Donnerstag, 21. Juni 2018 um 18:30 Uhr
Im Rahmen des Festes der Musik.
Anlässlich des Festes der Musik lädt das Mémorial de la Shoah die Öffentlichkeit zu einem außergewöhnlichen Programm mit besonderen Höhepunkten ein.

Programm:
- 18:30 MoSaik Klezmer - Teil 1
- 20 Uhr Chor des Memorials
- 20:30 MoSaik Klezmer - Teil 2
- 21:30 Uhr Hélios Azoulay & das Ensemble de Musique Incidentale
MOSAIK KLEZMER
"Stimmen der Diasporas" ist ein musikalische und poetische Darbietung , der die Geschichte der Diasporas nachzeichnet. Während ihrer zahlreichen Reisen waren sie für den interkulturellen Austausch offen und durchlässig für die musikalischen Praktiken ihrer Gastländer, während sie einen großen Teil ihrer Identitäten und Traditionen bewahrten.
Dieser Vorstellung wird anschließend ein Zwischenspiel folgen von Klezmermusik.
CHOR DES MEMORIAL
70 Jahre: eine schöne Geschichte...
Das Atelier "Mai en Chantant" des Mémorial de la Shoah und der Chor "Robert et Suzanne Meyers" freuen sich, Ihnen eine musikalische Führung durch einige Stationen der Geschichte des Staates Israel in Liedern zu präsentieren.
Leitung: Rosy Farhat Morali.
HELIOS AZOULAY & DAS ENSEMBLE VON INCIDENTALE MUSIK
mit
Marielle Rubens & Thierry Patrac
Clara Jaszczyszyn, Pablo Schatzman, Baptiste Vay, Giorgi Kharadze
Hélios Azoulay ist zweifellos der unfassbarste Musiker und Bühnenkünstler seiner Generation. Und wenn man ihn manchmal mit Chaplin, Lucchini, Erik Satie oder Marcel Duchamp vergleicht, dann deshalb, weil er zu den wenigen gehört, die sich nicht in einem Rahmen einsperren lassen. Allerdings kann dieser fantasievolle Teil seiner Figur nicht ein Werk verbergen, das tiefe Resonanzen hat.
Ein wahrer Überbringer, seit 10 Jahren interpretiert Hélios Azoulay und sein "Ensemble de musique incidentale" die in den NS-Lagern komponierte Musik und setzt sich so für die Wiederbelebung und Vermittlung eines erschütternden Repertoires ein. Heute, nach zwei Schallplatten (... sogar in Auschwitz; Gerettet aus der Asche) und einem Buch (L'enfer aussi a son orchestre), lässt er sich von der Tragödie der Reisenden inspirieren, um einen vergessenen Teil unserer Geschichte zu enthüllen.
