Das Schicksal der "Insel 16" im Rahmen des sechzigsten Jahrestages der Gedenkstätte des unbekannten jüdischen Märtyrers

Donnerstag, 01. Dezember 2016 um 19:30 Uhr

Anlässlich der Veröffentlichung von Paris umgestaltet, Le Marais 1900-1980, de l'îlot insalubre au secteur sauvegardé, von Isabelle Backouche, Hrsg. Créaphis, Sammlung "Lieux habités", 2016.

© 2 à 6 rue de Jouy, Paris 4e, 28 juin 1970, Pavillon de l’Arsenal, n°21610.

© 2 bis 6 rue de Jouy,
Paris 4., 28. Juni 1970,
Pavillon de l’Arsenal, n°21610.

Da es den Ruf eines jüdischen Ghettos mitten in Paris hatte, wurde ab Dezember 1941 die unhygienische "Insel Nr. 16" einer umfangreichen Stadtplanung unterzogen, die auf dem legalen Antisemitismus von Vichy beruhte.

Im Jahr 1956 wurde die Gedenkstätte des unbekannten jüdischen Märtyrers, die 2005 zur Shoah-Gedenkstätte geworden war, an der Stelle dieser "Insel 16" eingeweiht.

In Anwesenheit der Autorin, Sarah Gensburger, CNRS-ISP, Alexandre Gady, Universität Paris 4-Sorbonne, Centre André Chastel und Jacques-Olivier David, pädagogischer Koordinator, Mémorial de la Shoah.

Moderiert von Marie-Anne Matard-Bonucci, Professorin für zeitgenössische Geschichte an der Universität Paris 8 und Mitglied des IUF.

Preise: 5€/3€

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