Völkermord und Völkerrecht

Donnerstag, 23. Februar 2017 um 19:30 Uhr

Anlässlich der Veröffentlichung der Werke von Yves Ternon: Génocide. Anatomie eines Verbrechens, Armand Colin, 2016, und Genèse du droit international. Von den Gründervätern auf den Haager Konferenzen, Hrsg. Karthala, 2016.

Extrait de la 4e de couverture de l’ouvrage "Génocide, anatomie d’un crime" d'Yves Ternon, Armand Colin, 2016.

Auszug aus der vierten Titelseite des Buches "Génocide, anatomie d'un crime" von Yves Ternon, Armand Colin, 2016.

Ein vergleichender Ansatz für drei erwiesene Völkermorde des 20. Jahrhunderts - die Juden in Europa, die Armenier im Osmanischen Reich und die Tutsi in Ruanda - ermöglicht es uns, die Besonderheit des Völkermords zu verstehen. Die im 20. Jahrhundert entstandene internationale Strafjustiz ist die Bestätigung der seit der Antike von Juristen geleisteten Arbeit, die in ihrem jeweiligen politischen Raum und der Denkbewegung ihrer Zeit das Völkerrecht begründet haben.

In Anwesenheit des Autors und von Antoine Garapon, Magistrat, Generalsekretär des Instituts für höhere Studien über die Justiz.

Preise: 5€/3€

RESERVIEREN