Die Ostjuden, Israel und die Shoah

Donnerstag, 09. Juni 2016 um 19:30 Uhr

Begegnung anlässlich der Veröffentlichung von "Die Juden des Ostens, Israel und die Shoah", von Hanna Yablonka, Koed. Calmann-Lévy/Mémorial de la Shoah, 2016.

© Calmann-lévy

© Calmann-lévy

In Israel gibt es Gedenkfeiern zur Shoah, die anfangs nur die aschkenasische Gemeinschaft zusammenbringen. Doch während der ersten 25 Jahre des Staates kamen fast 800.000 Juden aus arabischen Ländern nach Israel, die sofort das Gefühl hatten, von dieser Geschichte ausgeschlossen zu sein.
Was dies zu einer israelischen Erinnerung werden lässt, ist das Bewusstsein für eine ethnische Spaltung des Landes und der Schock des Eichmann-Prozesses.

In Anwesenheit von:

Hanna Yablonka, Historikerin, Ben-Gurion-Universität des Negev und Denis Charbit, Professor für Politikwissenschaft, Open University of Israel.

Moderiert von:

Georges Bensoussan, Redaktionsleiter, Mémorial de la Shoah.

PREISE: 5€ / 3€