Wie widerstandsfähig gegen zeitgenössische Traumata?
Sonntag, 29. Mai 2016 um 14 Uhr

Jüdische DPs nehmen an einer Gedenkfeier im KZ Buchenwald teil. © Deutschland, um 1946. U.S. Holocaust Memorial Museum.
70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg leiden die Überlebenden, ihre Kinder und Enkelkinder immer noch unter den Wellen der Shoah-Traumata. Werden diese Traumata durch zeitgenössische Ereignisse reaktiviert? Wie kann man zwischen dem, was in der Vergangenheit geschieht, und dem, was in der Gegenwart geschieht, unterscheiden? Wie kann man das Wissen über diese traumatische Vergangenheit mit der Gegenwart in Einklang bringen, ohne sie miteinander zu vermischen?
Dieses Treffen findet in zwei Phasen statt
I - Gibt es eine Besonderheit des postgenozidalen Traumas?
In Anwesenheit von: Janine Altounian, Übersetzerin und Essayistin, Anny Dayan-Rosenman, Schriftstellerin, Dozentin für Literatur, Izio Rosenman, Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin, Christian Hoffmann, Psychoanalystin, Professorin, Universität Paris 7, und Régine Waintrater, Psychoanalytikerin, Dozentin, Universität Paris 7.
Moderiert von: Christian Delage, Historiker und Regisseur, Direktor des IHTP/CNRS.
II - Die Intervention der öffentlichen Hand und von Verbänden nach den Anschlägen in Paris
In Anwesenheit von: Thierry Baubet, Psychiater, Leiter der CUMP von Seine-Saint-Denis, wissenschaftlicher Koordinator der Studie Impacts, Carole Damiani, Psychologin, Direktorin des Vereins Paris aide aux victimes, Éric Ghozlan, klinischer Psychologe, Einheit Psycho-Trauma und Resilienz, Centre Georges Lévy der OSE, Françoise Rudetzki, Gründerin von SOS Attentats SOS Terrorisme.
Moderiert von: Gilbert Vila, Leiter der psychopathologischen Abteilung und des Zentrums für Jugendviktimologie, Krankenhaus Armand-Trousseau.