Die Synagoge des Sieges während des Zweiten Weltkriegs

Sonntag, 08. April 2018 um 16:30 Uhr

Rund um die Synagoge des Sieges. 150 Jahre des französischen Judentums unter der Leitung von Jacques Canet, dem Präsidenten der Synagoge de la Victoire, und Claude Nataf, dem Historiker, herausgegeben. Stiftträger, 2017. Mit Unterstützung der Stiftung für das Gedenken an die Shoah.

Anlässlich des 150. Jahrestages der Errichtung der Großen Synagoge von Paris erzählen zahlreiche Fachleute die Geschichte dieses symbolträchtigen Ortes, der untrennbar mit dem französischen Judentum verbunden ist.

© Hrsg. Federn

Während des Zweiten Weltkriegs verkörperte die Synagoge das Leiden der französischen Juden, aber auch den spirituellen jüdischen Widerstand. Obwohl sie von den Terroranschlägen der Jahre 1941 und 1942 geprägt war, blieb sie während des gesamten Krieges unter der Leitung des Großrabbiners von Paris, Julien Weill, geöffnet. Nach dem Krieg wurden dort die Gedenkfeiern für die Deportation und die Kriegsopfer veranstaltet.

In Anwesenheit der Direktoren des Werks.

Moderiert von Catherine Nicault, Universitätsprofessorin.

Preise: 5€/3€