Im Frühjahr 1967 veröffentlicht die Zeitschrift Le
Das Werk von Lévy et Tillard zeichnet anhand von Dokumenten und Zeugenaussagen den Verlauf der Razzia und die Einkerkerung im Vélodrome d'Hiver von mehr als 8.000 der rund 13.000 Verhafteten nach. Das Buch, in dem die Rolle der französischen Polizei und der Vichy-Regierung bei der Deportation der Juden durch die Nazis hervorgehoben wird, löst einen Schock in der öffentlichen Meinung aus. Es ist auch ein Schock für Cabu, der diese allzu schnell vergessene Tragödie entdeckt und sein Bestes gibt, um die beschriebenen Szenen in Zeichnungen zu übersetzen.
Anlässlich des 80. Jahrestages der Razzia des Vel d'Hiv schlagen Véronique Cabut, seine Ehefrau, und das Shoah-Memorial vor, diese seit ihrer Veröffentlichung nicht mehr ausgestellten Zeichnungen wiederzuentdecken. Diese Ausstellung ist auch eine Hommage an einen genialen und populären Zeichner, der eines der zwölf Opfer des dschihadistischen Attentats vom 7. Januar 2015 auf die Redaktion von Charlie Hebdo war.
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Freier Eintritt, im 3. Stock