Léon Placek, Überlebender der Shoah, und der Sportler Kajali Susso trugen gemeinsam die olympische Fackel in Anwesenheit der "Botschafter des Gedenkens" sowie der jungen Leute des Sportvereins Espoir 18. Diese jungen Botschafter haben eine Ehrenhecke Allée des Justes gebildet, um die beiden Abgesandten zu empfangen. Nach der Übertragung der Flamme versammelte sich Kajali Susso vor der Namensmauer, auf der die Namen der 76.000 während des Zweiten Weltkriegs deportierten französischen Juden verzeichnet sind.
Diese bei der Fackelübergabe anwesenden Botschafter stammen von den Gymnasien Galilée de Combs-la-Ville und Charlemagne in Paris. Sie haben an der Geschichte und den Missionen des Mémorial de la Shoah gearbeitet. Diese jungen Menschen sind voll und ganz in einem Prozess des Nachdenkens und der Vermittlung demokratischer und republikanischer Werte engagiert.
Der Durchgang der olympischen Fackel durch das Memorial findet ohne Publikum statt.
Anlässlich der Olympischen Spiele und der Paralympischen Spiele 2024 in Paris entdecken Sie die