wurde 1928 in Debrecen geboren, einer ungarischen Stadt, die im März 1944 von den Deutschen besetzt wurde. Mit seiner Familie im Ghetto eingesperrt, wurde Nicolas Roth nach der Auflösung des Ghettos im Juni 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Es gelingt ihm, trotz Hunger, Krankheit, Misshandlungen und harter Arbeit zu überleben. Er durchläuft die Todesmärsche. Bei der Evakuierung des Lagers wird er nach Gross-Rosen und dann nach Dachau verlegt. Nach einem Aufenthalt in Israel ließ er sich 1946 in Frankreich nieder. Insbesondere das Zeugnis dessen, was die ungarischen Juden erlebt hatten, war eine dauerhafte Verpflichtung.
Er legte regelmäßig im Memorial Zeugnis ab, das letzte Mal am 1.
Nicolas Roth ist der Autor von Avoir 16 ans à Auschwitz. Erinnerung an einen ungarischen Juden (Le Manuscrit, 2011), ein Zeugnis für tiefe Klarheit und Sensibilität.