Sarah
Sarah
Moïse wurde 1939 in die polnische Armee nach Frankreich entsandt.
Sarah wird im Januar 1940 in ein Haus des Kinderhilfswerks an der Côte d'Azur nach Boulouris geschickt, wo ihre Mutter sie im Juli abholt.
Am 23. Juli 1941 wurde sein Vater in Paris verhaftet und im Lager Pithiviers im Loiret interniert, wo er Anfang September 1941 entkam. Daraufhin ging er in den Untergrund.
Am 15. Juli 1942 warnt eine Freundin von der Schule
Am 24. Mai 1944 um 7 Uhr morgens verhaften zwei Inspektoren in Zivil Sarah und ihre Mutter,
Am 30. Mai 1944 werden Sarah
Am 18. Januar 1945 wird das Lager evakuiert. Während des "Todesmarsches" findet sie ihre Mutter wieder und sie kommen zusammen ins Lager von Bergen-Belsen. Sarah wird vor allem Anne
Sie wurden am 15. April 1945 von der britischen Armee freigelassen und kehrten am 24. Mai 1945, genau ein Jahr nach ihrer Verhaftung, nach Paris zurück. Sie finden Moses, der sich verstecken konnte.
Sarah arbeitete von 1952 bis 1956 bei der Agentur Reuters und leitete anschließend das Sekretariat eines Grundlagenforschungslabors des Muséum d'histoire naturelle. Sie trat ab 1946 der Amicale d'Auschwitz und 1979 dem Verein Fils et Filles de déportés juifs de France bei, wo sie 1980 zusammen mit Serge Klarsfeld am Kölner Prozess teilnahm. Ab 1985 wird Sarah sehr häufig als Zeugin auftreten, insbesondere im Shoah-Memorial und begleitet Dutzende von Studienreisen nach Auschwitz.
Sarah Montard wurde zur Offizierin der Ehrenlegion und zum Kommandanten der akademischen Palmen ernannt.
Sarah Montard veröffentlichte 2011 ihr Zeugnis im Verlag Le Manuscrit in der Sammlung Témoignages de la Shoah, mit Unterstützung der Stiftung für das Gedenken an die Shoah: «Chassez les papillons noirs. Erzählung
Die Gedenkstätte der Shoah würdigt eine große Aktivistin des Gedenkens und spricht ihren Kindern und Angehörigen ihr Beileid aus.
Zeugnis von Sarah Montard, 2004