Am 3. Juni präsentierten die Schüler der Klassen VA und VB im IPSIA-Institut "Fermo Corni" in Modena die Endergebnisse des pädagogischen Projekts
Unter der Leitung ihrer Literaturprofessorin Federica Di Padova haben die Schüler eine umfangreiche Forschungsarbeit über erzwungene Migration im Europa des 20. Jahrhunderts durchgeführt. mit besonderem Augenmerk auf die adriatische Grenzregion und den Exodus der istrianischen, julianischen und dalmatinischen Bevölkerung aus Jugoslawien nach Italien in der Nachkriegszeit.
Das Projekt stützte sich auf den vom Mémorial de la Shoah in Paris vorgeschlagenen methodischen Ansatz, der auf dem Vergleich der verschiedenen nationalen Erzählungen über die östliche Grenze basiert: die italienische, slowenische und kroatische Perspektive. Diese Methode ermöglichte es den Schülern, sich mit der Komplexität der Geschichte auseinanderzusetzen, vereinfachte Lektüre zu überwinden und die Gegenüberstellung unterschiedlicher Perspektiven zu würdigen.
Nach einer Phase der historischen Vertiefung haben die Klassen eine Website sowie eine Reihe von Podcasts erstellt, die den Kontext des Zweiten Weltkriegs und die Verfolgung der europäischen Juden eingehend darstellen. die erzwungenen Vertreibungen von Bevölkerungen und die Folgen dieser Ereignisse in der Nachkriegszeit, was dazu beiträgt, die Geschichte und das Gedächtnis des europäischen Kontinents zu formen.
Die Präsentation fand in Anwesenheit von

Diese Initiative war eine wichtige Gelegenheit, über die Verbindung zwischen Erinnerung und Gemeinschaft nachzudenken. Vergangene Ereignisse zu studieren bedeutet nicht nur, Erkenntnisse über ferne historische Fakten zu gewinnen, sondern auch zu verstehen, wie die Erfahrungen von Verfolgung, Krieg, Exil und Aufnahme weiterhin unsere Gegenwart hinterfragen. In dieser Perspektive wird das Gedächtnis zu einem echten Werkzeug der Bürgerschaft, das in der Lage ist, das Zugehörigkeitsgefühl zu einer demokratischen Gemeinschaft zu stärken und den Dialog zwischen Geschichten, Identitäten und Generationen zu fördern.