"Die Shoah als Ausgangspunkt": ein europäisches Programm für den Geschichtsunterricht von Paris bis Vilnius

Das Programm "Die Shoah als Ausgangspunkt" ist ein vom Mémorial de la Shoah im Jahr 2015 initiiertes Programm, das darauf abzielt, auf regionaler oder nationaler Ebene Lehrergemeinschaften mit unterschiedlichen historischen Erzählungen zusammenzubringen. Es wird in diesem Jahr in 14 europäischen Formationen unterteilt, die in zwei Stufen eingeteilt sind: Anfänger und Fortgeschrittene.

Das Netzwerk besteht aus etwa dreißig Partnern: Ministerien für nationale Bildung, Lehrervereinigungen, Museen usw.

Dieses dritte Treffen des baltischen Dialogs brachte vom 18. bis 20. September in Vilnius 34 estnische, lettische und litauische Professoren zusammen.

Das Projekt entstand aus einer Partnerschaft zwischen dem Jüdischen Museum in Tallinn, dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft Lettlands und der Internationalen Kommission zur Bewertung der Verbrechen des nationalsozialistischen und sowjetischen Besatzungsregimes in Litauen und konzentrierte sich auf die Prozesse der Shoah in den baltischen Staaten. die Beziehungen zwischen Juden und Christen unter dem Zarenreich und die lokale Politik der Zusammenarbeit. Die pädagogischen Workshops ermöglichten es den Lehrern, sich einerseits zu den Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Shoah-Unterricht in den baltischen Staaten zu äußern und andererseits neue Methoden des Shoah-Unterrichts zu entwickeln.

Diese Aktion wurde von der Claims Conference mitfinanziert.