Die Bürgerpraktika im Shoah-Memorial

Rassistische oder antisemitische Straftaten: Welche gerichtliche Reaktion gibt es, um den Täter schnell und wirksam zu bestrafen und ihn gleichzeitig für Antisemitismus, Rassismus und deren historische Folgen zu sensibilisieren?

Im Rahmen der Entwicklung alternativer Maßnahmen und pädagogisch wertvoller Strafen hat das Mémorial Partnerschaftsvereinbarungen mit den Berufskreisen von Paris, Lyon und Aix-en-Provence getroffen. In diesem Rahmen hat er ein Bürgerpraktikum für Täter rassistischer oder antisemitischer Straftaten entwickelt.

Zwei Tage lang werden diese Personen an einem pädagogischen Seminar teilnehmen, das zahlreiche Workshops sowohl zu den Bauprozessen als auch zu den historischen Folgen von Rassismus, Antisemitismus und Völkermord umfasst.

Dieses Praktikum, das vom Mémorial de la Shoah vorgeschlagen und von der DILCRA finanziert wird, hat zum Ziel, auf allen Ebenen das Bewusstsein für die Schäden von Rassismus und Antisemitismus zu schärfen. daran zu erinnern, dass dies keine Meinungen sind, sondern Straftaten und dass sie den republikanischen Werten der Toleranz und Brüderlichkeit unseres Landes widersprechen.

Sie sprechen über uns in der Presse:

Le Parisien - Yvelines: gegen rassistische und antisemitische Handlungen und Äußerungen, Praktika mit der Stiftung für das Gedenken an die Shoah