Durch die Darstellung eines Jahrhunderts von Olympiaden erforscht die Ausstellung die vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen des größten Sportereignisses der Welt. Seit ihrer Neugründung im Jahr 1896 haben die Olympischen Spiele weiterhin die Entwicklung der modernen Welt reflektiert und begleitet.
Während der olympische Geist eine Botschaft des universellen Friedens trägt, haben die Spiele manchmal zu einer Verschärfung der Rivalitäten zwischen Nationen und Athleten geführt. Während die Olympische Charta proklamiert, dass jeder die Möglichkeit haben muss, Sport ohne jegliche Diskriminierung auszuüben, ist die Geschichte der Olympischen Spiele von Kämpfen gegen alle Formen des Ausschlusses geprägt.
Die Ausstellung widmet der Instrumentalisierung des Sports und der Olympischen Spiele durch totalitäre und autoritäre Regime einen bedeutenden Platz. Es untersucht die vielen Facetten der Olympischen Spiele, insbesondere jener von 1936, 1968 und 1972, und hebt die individuellen Schicksale berühmter oder unbekannter Athleten für die breite Öffentlichkeit hervor. Es soll zeigen, wie olympische Werte zu einem starken Bekenntnis zu Toleranz und Inklusion beitragen können.
Aus schriftlichen, Ton- und audiovisuellen Archiven, Objekten, literarischen Auszügen und einer breiten Ikonographie wird die zweisprachige Ausstellung von einer Route und einem Booklet für Familienbesuche begleitet.
Kuratorin: Paul Dietschy, Professor für Zeitgeschichte, Direktor des Lucien-Febvre-Zentrums an der Universität Franche-Comté; Caroline François, Koordinatorin der Wanderausstellungen des Shoah Memorial und Hubert Strouk, Leiter der pädagogischen Abteilung des Shoah Memorial, unterstützt von Clara Volcouve und Clara Lainé.
Grafikdesign: EricandMarie.
Scenography: Razzle Dazzle.
Museographie: Élise Petitpez.
Programmierung rund um die Ausstellung: Julie Maeck, Programmmanagerin, Pauline Dubuisson, Auditorium-Koordinatorin, unterstützt von Camille Lio
Ikonographische und dokumentarische Forschung: Caroline François unterstützt von Clara Volcouve, Bruna Lo Biundo und Sandra Nagel (Past/Not Past)
Freier Eintritt
Denkmal für die Shoah in Paris
3. Stock