Internationale Seminare

Die Gedenkstätte führt jedes Jahr Schulungen in Europa durch, deren Aufgabe es ist, die Geschichte der Shoah bekannt zu machen, eine erneuerte Reflexion über Massenverbrechen und staatliche Gewalt einzubringen und alle historiographischen Fortschritte zu diesen Themen zu teilen.

Über die Lehrkräfte hinaus richten sich diese Seminare an verschiedene Vertreter der Zivilgesellschaft und der Verwaltung (Journalisten, Geschichtslehrer, Beamte, Aktivisten). Die Teilnahme von Experten und Museumsverantwortlichen wird ebenfalls gefördert.

Die Weiterbildung von Geschichtslehrern ist in vielen europäischen Bildungssystemen lückenhaft, meist in Ländern mit hohem Erinnerungsvermögen wie Griechenland, Estland, der Ukraine oder Mazedonien. Die Gedenkstätte baut daher langfristige Kooperationen in Osteuropa und auf dem Balkan auf und entwickelt gleichzeitig neue Partnerschaften auf Wunsch der lokalen Behörden oder von Nicht-Verbänden.Regierungsanstalten in Regionen, die bisher wenig empfänglich für die Problematik des Shoah-Unterrichts waren (Portugal).

NACHRICHTEN AUS DER PÄDAGOGIK UND AUSBILDUNG