"Zwischen Nacht und Licht": Die Stimmen des Elsass-Mosel kommen aus der Vergessenheit
Während die Namensmauer 2026 in Schirmeck am Fuße des Mémorial Alsace-Moselle eingeweiht wird, lädt uns ein einzigartiges Klangerlebnis dazu ein, die einzigartige Geschichte dieses Gebiets neu zu entdecken. Der Podcast "Zwischen Nacht und Licht" bietet eine zehnteilige Immersion, um die mehr als 38.000 Elsässer und Mosellaner zu ehren, die im Zweiten Weltkrieg gestorben sind oder vermisst werden.
Eine Reise ins Herz der Erinnerung
Durch zehn Lebenswege und die Analyse von Historikern teilt dieser Podcast das Andenken an diejenigen, die vom Konflikt zerstört wurden: zwangsversetzte Personen, zivile Opfer, französische Soldaten in Uniform, Juden, Widerstandskämpfer, Zigeuner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle oder psychisch kranke. Indem sie Worte aus Archiven und Zeugnisse von Nachkommen miteinander vermischen, verwandelt jede Erzählung die digital auf der Mauer eingravierten Namen in lebendige menschliche Schicksale.
Die Namensmauer ist ein Projekt der Region Grand Est, das vom Ministerium für Streitkräfte und Europa (FEDER) unterstützt wird. Dieser Podcast, geschrieben von Maud de Carpentier und Stéphanie Wenger, produziert von Anna Buy und produziert von Making Waves, ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Partnerschaft zwischen dem Mémorial Alsace-Moselle, der INA und dem Mémorial de la Shoah. mit der Unterstützung zahlreicher regionaler wissenschaftlicher und kultureller Institutionen.
"Zwischen Nacht und Licht" - ein Titel aus dem Gedicht "Zu denen, die mein Herz liebt" von Claude Vigée (1958).