Shoah Memorial Nachricht

Die Mission des 1943 im Verborgenen geschaffenen Shoah-Memorials besteht darin, die Folgen von Rassismus und Antisemitismus in der Geschichte, jene der Shoah und des Völkermords, in ganz Frankreich, Europa und der Welt zu vermitteln und zu lehren. Gegen Antisemitismus, Rassismus und den Hass auf andere, die zur Barbarei führen.

Am 7. Oktober 2023 verübte die Hamas, eine islamistische Terrororganisation, deren Plan darin besteht, Juden zu ermorden und den Staat Israel zu zerstören, ein barbarisches Massaker an wehrlosen Zivilisten. Ältere Menschen, junge Mädchen und Kinder wurden ermordet, vergewaltigt und als Geiseln genommen.

Wir sind alle erschüttert, verwundet und solidarisch mit dem Staat Israel und seiner gesamten Bevölkerung, so wie wir es nach Montauban, Toulouse, den Hyper-Hide, Charlie-Hebdo, dem Bataclan, Nizza und all den tödlichen islamistischen Terroranschlägen waren, die unser Land getroffen haben. Besonders diejenigen, die den Tod der Lehrer Jonathan Sandler, Samuel Paty und Dominique Bernard verursacht haben. In Frankreich und Israel hat der islamistische Terrorismus nur eine Seite, nämlich die der Barbarei und des Hasses.

Wir denken besonders an die 240 Geiseln in den Händen der Hamas unter ihnen 40 Kinder, darunter ein Kleinkind. 40 Franzosen wurden ermordet und 8 werden vermisst, einige von ihnen gehören zu den Geiseln. Wir denken auch an unsere Kollegen in der Geschichtsforschung, an unsere Kollegen in Yad Vashem, an den Kibbuz der Warschauer Ghettokämpfer, an Massua und an all die Überlebenden des Holocaust.

Ereignisse in Israel und im Gazastreifen haben zu einem beispiellosen Anstieg antisemitischer Handlungen geführt, nicht nur in Frankreich, sondern weltweit. Neben den politischen, rechtlichen und sicherheitspolitischen Reaktionen spielt die Bildung eine zentrale Rolle.

Die Mission der Gedenkstätte ist es, gegen die Barbarei und den Hass auf andere aufzuklären, indem sie die Folgen von Rassismus und Antisemitismus in der Geschichte des Holocaust und des Völkermords lehrt. Wir lehren Toleranz, indem wir die Werte schätzen, die unserer Republik und Demokratie zugrunde liegen.

The Memorial versucht durch Bildung, Reflexion, die Entwicklung von kritischem Denken, Stereotype und Vorurteile sowie alle Formen der Propaganda zu demontieren, deren Risiko in extremistischer Indoktrination, Verschwörung, Antisemitismus, Rassismus oder Verleugnung besteht.

"Not a Frenchman will be free until the Jews enjoy their full rights. Nicht ein Franzose wird sicher sein, solange ein Jude in Frankreich und auf der ganzen Welt um sein Leben fürchten kann" Jean Paul Sartre, 1946, in "Reflexion on the Jewish question".

The Holocaust Memorial wird seine Arbeit entschlossen fortsetzen und verstärken, insbesondere seine Aufklärungsarbeit gegen die Folgen von Intoleranz, Antisemitismus und Rassismus in der Geschichte des Holocaust und des Völkermords.