Eröffnungskonferenz: die Intimität einer Erinnerung

Dienstag, 10. Februar 2026 bis 19.00 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung Simone Veil. Meine Schwestern und ich

David Teboul traf sich 2003 mit Simone Veil. Aus ihrem Austausch entwickelte sich eine langsame Erinnerungsarbeit. Auf der Grundlage von unveröffentlichten Videoaufnahmen sowie persönlichen und familiären Archiven will David Teboul "entpolitisieren" Simone Veil und ihr einen neuen Blick bieten, der manchmal im Widerspruch zu dem öffentlichen Bild steht, das die Medien geschaffen haben. Wie hat der gepflegte Dialog zwischen Simone Veil und David Teboul neue Perspektiven in der Herangehensweise an die Geschichte des Holocaust, die Geschichte der Juden und die Geschichte Frankreichs eröffnet? Es geht darum, die Formen besser zu verstehen, durch die David Teboul navigiert: Literatur, Fotografie, Film, Sounddesign, Museographie. David Teboul, Filmemacher, Künstler und Autor, Kurator der Ausstellung Simone Veil. Meine Schwestern und ich.

Im Gespräch mit Rebecca Manzoni, Produzentin bei France Inter.

In Anwesenheit von Mathieu Lericq, Dozent an der Universität Lumière Lyon 2, und Pierre-François Veil, Präsident der Stiftung für die Erinnerung an den Holocaust.

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