Salomon Buch, ein junger Bundist unter der Besatzung

Sonntag, 10. Mai 2026 um 17 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung Bilder von der "Greenback-Razzia"

Anlässlich der Veröffentlichung von Ein Lebensspruch von Salomon Buch, Sammlung der Erinnerungen von Holocaust-Überlebenden der Azrieli-Stiftung, 2025.

Salomon Buch ist 17 Jahre alt und lebt im jüdischen Viertel von Belleville, als die Deutschen in Frankreich einmarschierten. Im Jahr 1941 wird sein Vater bei der Razzia des "Billet vert" verhaftet. Auf dessen Rat hin flieht Salomon nach Lyon, in die Zone libre. Am 16. Juli 1942 wurde der Rest seiner Familie bei der Razzia im Vel d'Hiv weggebracht, mit Ausnahme von Denise, der ältesten seiner Schwestern. In diesem Zeugnis einer eindrucksvollen Hypermnesie erzählt uns Buch seine Geschichte und damit die eines ganzen Milieus, das heute in Spuren erhalten ist: das Paris des Bundes und seiner verschiedenen Organisationen, deren solidarische Bande während und nach dem Krieg fortbestanden haben.

In Anwesenheit von Annette Wieviorka, Historikerin und Vortragerin des Buches, und Catherine Person, Leiterin der französischen Sammlung der Fondation Azrieli.

Im Gespräch mit Constance Pâris de Bollardière, Historikerin und stellvertretende Direktorin des George and Irina Schaeffer Center for the Study of Genocide, Human Rights and Conflict Prevention.

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Regulärer Tarif: 5 € • Reduzierter Tarif* : 3 € • Kostenloser Tarif*

*Ermäßigter Tarif für 18- bis 25-Jährige und Senioren (gegen Vorlage eines Nachweises)

*Kostenloser Tarif für Arbeitssuchende, Studenten und 18-jährige (gegen Vorlage eines Nachweises)

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