Filme rund um die Gedenkfeier am 27. Januar 1945

Mittwoch, 27. Januar 2021 Mittwoch, 03. Februar 2021

Anlässlich des internationalen Gedenktages an die Opfer des Holocaust bieten wir Ihnen zwei Filme an

Ausstrahlung vom 27. Januar bis 3. Februar 2021

Ich werde von Jean Barat zurückkommen

2015, Frankreich, 1h07, Dokumentarfilm, produziert von J.W Production - Jacques Wenig & Injam Production - Marc Andréani.

Synopsis: Im Mai 1941 wird der 28-jährige Zysman Wenig von der französischen Polizei in Paris verhaftet, weil er Jude war und im Lager Pithiviers interniert wurde. Am 25. Juni 1942 wurde er ins KZ Auschwitz deportiert. 70 Jahre später erzählt er, wie er vier Jahre Internierung und Deportation überstehen konnte. Diese Dokumentation beschäftigt sich mit den Bedingungen für dieses Überleben und dem Blick eines 100-jährigen Mannes, der auf sein eigenes Schicksal und das seiner Familie zurückblickt, der zu einer der größten Tragödien der Menschheit führt.

Mit der Beteiligung des Nationalen Zentrums für Kino und bewegte Bilder und der Unterstützung der Stiftung für das Gedenken an die Shoah.

Zakhor von Fabienne Rousso-Lenoir

Frankreich, 1996, 22 Minuten

Kurzfilm über die Weitergabe der Erinnerung, des Gedenkens an jüdische Personen und Familien, die Opfer des Nationalsozialismus waren, unabhängig davon, ob alle ihre Mitglieder umgekommen sind oder nicht. Nach den Worten des Dichters Benjamin Fondane handelt es sich um eine Darstellung der Opfer in der Fülle ihres "menschlichen Gesichts", nicht um eine Dokumentation über den Nationalsozialismus oder die Shoah. Die Bilder der Lager, der Leichen oder der Gesichter hinter dem Stacheldraht sprechen ausschließlich vom Henker. Das Thema dieses Films ist es, den Opfern ihre Identität als Lebende zurückzugeben, die Intensität der Anwesenheit von Männern, Frauen, Kindern, eines Volkes einzufangen, dessen Spuren man beseitigen wollte.

Ausstrahlung des Films Voyage von Emmanuel Finkiel

vom 27. Januar bis 3. Februar 2021

Frankreich, Fiktion, 105 min, les Films du Poisson, 1999.

Mit Voyages lieferte Emmanuel Finkiel einen ersten Spielfilm mit beeindruckender Suggestivkraft und großem Können. Drei Porträts von Frauen, die durch unmögliche Trauer heimgesucht werden und durch ein und dasselbe Schicksal verbunden sind, das der Shoah, in drei Ländern: Polen, Frankreich und Israel.