Das Mémorial de la Shoah nimmt am Samstag, den 21., und am Sonntag, den 22. September 2024, an den Europäischen Tagen des kulturellen Erbes in Paris und Drancy teil.
Neue Ausstellung, geführte Touren, Konferenzen... Wir erwarten Sie zahlreich an beiden Standorten!
Wie Justin Godart, Ehrenpräsident des Komitees für den unbekannten jüdischen Märtyrer, sagte: "Ein Denkmal (...) ist der Leuchtturm, die Pforte auf dem Weg in die Zukunft, es zeigt den Weg von morgen, der nicht mehr das wiedersehen darf, was er gedenkt, und dafür darf er nicht vergessen werden." Diese architektonische Besichtigung zeichnet die Geschichte des Baus der Gedenkstätte von 1953 bis heute nach. Welche Akteure, welche Entscheidungen und welche Herausforderungen? Es ist ein einzigartiger Weg, der uns zur Entdeckung der Materialien und Symbole führt, die sich hinter jedem Stein verbergen.
Abfahrt um 10.15, 14.15 und 16.15 Uhr am Samstag und Sonntag
Freier Eintritt bei Anmeldung am selben Tag, Allée des Justes
Dauer: 45 Minuten
Zum vierten Mal in Folge lädt das Mémorial de la Shoah Sie ein, das komplett renovierte Herrenhaus Chalons-Luxembourg bei stündlichen Führungen von 10 bis 17 Uhr zu entdecken.
Praktische Informationen
Abfahrt stündlich
Sich am 26, rue Geoffroy l'Asnier, 75004 Paris vorstellen.
Zum 130. Jahrestag der Verurteilung von Alfred Dreyfus
Diese Ausstellung, die speziell für die Ausgabe 2024 der Europäischen Tage des Kulturerbes geschaffen wurde, erzählt die Geschichte von Dreyfus durch Plakate, Postkarten, Fotografien, Bücher und ein Erbe der Gedenkstätte der Shoah.
Geöffnet samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr
Die kulturellen Aktivitäten des Mémorial de la Shoah bieten Ihnen ein Treffen "Alfred Dreyfus, von gestern
Sonntag, 22. September 2024, um 14:30 Uhr
Die Verhaftung und der Prozess gegen Kapitän Dreyfus im Jahr 1894 zeugen von einem Zusammenbruch der Prinzipien der Gerechtigkeit, der zu einem autoritären Staat führte. Dreyfus wird bereits vor seinem Prozess für schuldig befunden. Der Antisemitismus richtet sich nicht mehr nur gegen die Juden, er bedroht die Republik. Durch die Presse, Plakate und zeitgenössische Filme der Dreyfus-Affäre bietet dieses Treffen eine Erkundung dieses bedeutenden Ereignisses, das die französische Gesellschaft tief geteilt hat und dessen Lehre uns heute helfen kann, gegen den Antisemitismus zu kämpfen.
In Anwesenheit
Die Wechselausstellungen und die Dauerausstellung sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Buchhandlung des Mémorial de la Shoah in Paris ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet.