Transnationales Seminar in Skopje für mazedonische und bulgarische Lehrer
Die Gedenkstätte der Shoah hat vom 29. August bis 2. September 2017 in Skopje ein transnationales Seminar organisiert, an dem 40 mazedonische und bulgarische Lehrer in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für die Juden Mazedoniens sowie den Bildungsministerien beider beteiligten Länder teilnahmen. die Vereinigung der bulgarischen Geschichtslehrer und das mazedonische Außenministerium.

Gruppe von Praktikanten vor dem Mahnmal der Juden Makedoniens © Camila Ubillus
Mit dem Titel "Die Shoah als Ausgangspunkt: vergleichen und teilen" zielte diese Veranstaltung darauf ab, einen dauerhaften historischen Dialog durch Bildung zwischen Partnern einzuleiten, für die die unterschiedlichen Erzählungen zur regionalen Geschichte der Shoah (Erinnerung an die bulgarische "Rettung" vor den Deportationen der Gemeinden von Stip, Bitola und Skopje) stellt seit den 90er Jahren einen Spannungsfaktor dar.
Dies ist eine Premiere in den Beziehungen zwischen beiden Ländern. Sie wird 2018 in Sofia erneuert. Sie ist außerdem Teil eines vom Mémorial de la Shoah im jugoslawischen Raum seit 2015 initiierten und im Laufe dieses Jahres auf 9 weitere europäische Schlüsselregionen in Bezug auf Erinnerungsbrüche und nachbarschaftliche Spannungen ausgeweitet worden.
Dieses Seminar wurde vom deutschen Außenministerium finanziert und durch das Programm "Europa für Bürger" unterstützt.

Intervention eines ersten Beraters der französischen Botschaft in Mazedonien © Camila Ubillus
