Unterzeichnung von Partnerschaftsvereinbarungen mit den Akademien von Nizza und Montpellier

  • Am 24. Januar 2017 traf sich Jacques Fredj, Direktor des Mémorial de la Shoah, mit Emmanuel Ethis, dem Rektor der Akademie von Nizza, um eine Partnerschaftsvereinbarung zu unterzeichnen, deren Ziel zugleich ist, die seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen zu formalisieren. (Erinnerungsreisen nach Auschwitz für Schüler, Lehrerfortbildungen usw.), aber jetzt auch, den Gymnasien pädagogische Workshops außerhalb der Mauern anzubieten.

Emmanuel Ethis et Jacques Fredj

Emmanuel Ethis und Jacques Fredj

  • Die Akademie von Montpellier und das Mémorial de la Shoah haben am 23. Februar 2017 eine Vereinbarung unterzeichnet, die an die seit 2013 bestehende Partnerschaft anknüpft.

Armande Le Pellec Muller, Rektor der akademischen Region Okzitanien, Rektor der Akademie von Montpellier, Kanzler der Universitäten und Jacques Fredj, Direktor des Mémorial de la Shoah, haben am Donnerstag, den 23. Februar 2017, eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet, um die Umsetzung pädagogischer, denkmalbezogener und kultureller Projekte für Lehrkräfte und Schüler zu fördern. Schüler der Arthur-Rimbaud-Schule präsentierten die Arbeiten zur Geschichte der Shoah im Rahmen einer bürgerschaftlichen Reflexion über die humanistischen Werte, auf denen unsere Gesellschaft beruht.

Die Akademie von Montpellier führt Maßnahmen durch, die es ermöglichen, Lehrkräfte und leitende Gremien für die Themen Staatsbürgerschaft, Säkularität und Erinnerung zu sensibilisieren. In ihren Bildungsaufgaben muss sie angemessene Antworten auf die Frage des Erfolgs aller Schüler finden, insbesondere derjenigen, für die der öffentliche Unterricht das bevorzugte Mittel ist, um Zugang zur Kultur unserer Gesellschaft zu erhalten.

Die Akademie von Montpellier achtet auch darauf, den Professoren und den verschiedenen für die Ausbildung verantwortlichen Akteuren die geeignetsten Mittel zu geben, um den Unterricht über die Geschichte der Shoah und der zeitgenössischen Völkermorde zu ermöglichen. um sicherzustellen, dass das Gedenken und die Geschichte dieser Ereignisse einen angemessenen Platz in den Lehrplänen einnehmen.

Die am 23. Februar unterzeichnete Vereinbarung zielt darauf ab, einen Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen der Akademie von Montpellier und dem Mémorial de la Shoah zu schaffen.

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Armande Le Pellec Muller und Jacques Fredj