Die Shoah in Europa
Diese Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über die Shoah in Europa, vom Aufstieg des Nationalsozialismus über die Ausübung der Macht bis hin zum Nürnberger Prozess.
Diese Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über die Shoah in Europa, vom Aufstieg des Nationalsozialismus über die Ausübung der Macht bis hin zum Nürnberger Prozess.
Durch die Andeutung des Antisemitismus, der zu einer Staatspolitik erhoben wurde, der Formen des Ausschlusses der Juden aus der französischen Gesellschaft und der Folgen der Zusammenarbeit, Diese Ausstellung hebt insbesondere den dramatischen Wendepunkt hervor, den das Jahr 1942 für das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in Frankreich darstellt.
Der Komplex von Auschwitz-Birkenau nimmt einen ganz besonderen Platz in der Geschichte des Völkermords an den Juden ein. Dort wurde die Ermordung der Juden durch das nationalsozialistische Deutschland am längsten durchgeführt, mit den modernsten technischen Mitteln und letztlich mit der höchsten Zahl von Toten.
Das "Jahrhundert der Völkermorde" des 20. Jahrhunderts ist nach wie vor von dem Willen der herrschenden Mächte geprägt, eine Gruppe oder einen Teil einer ethnischen Gruppe physisch, absichtlich, systematisch und geplant zu zerstören.
Die Ausstellung zeichnet die Geschichte der Völkermorde des 20. Jahrhunderts nach und beschreibt dann genauer die Entstehung des Völkermords an den Tutsi in Ruanda, den Kontext, in dem er stattfand, und präsentiert insbesondere Zeichnungen von Kindern, die Zeugen des Völkermords waren.
Während des Ersten Weltkriegs führte das Komitee von Union und Fortschritt, eine Partei-Regierung mit dem ausschließlichen Nationalismus, die das Osmanische Reich regierte, die systematische Zerstörung seiner armenischen und syrischen Untertanen durch und brach damit mit der multiethnischen imperialen Tradition.
Während der beiden Weltkriege schlossen sich die Juden in Frankreich massiv den französischen Streitkräften an, insbesondere innerhalb der Fremdenlegion.
Während des